Brauchen Blogger eine Social Media Strategie?

Selbst der beste Blogbeitrag bleibt ungelesen, wenn ihn niemand finden kann. Die richtige Social Media Strategie kann helfen, Leser zu finden und Reichweite zu generieren.

Wir befinden uns im digitalen Zeitalter, in dem nicht nur nahezu jeder Mensch diverse Social Media Accounts oder gar einen eigenen Blog besitzt, sondern auch Haustiere, die – mit der freundlichen Hilfe ihrer Dosenöffner – twittern, bloggen oder instagrammen. Das bedeutet vor allem eins: Leser werden mit einer Flut von Content überschüttet, der mehr oder minder interessant für sie ist. In diesem tosenden Meer aus Foodblogs, Fashionblogs und Katzenbildern ist es schwer, den Content zu finden, der einen interessiert. Und ebenso schwer ist es, genau die Leser zu finden und zu erreichen, die sich für den Content auf dem eigenen Blog interessieren.

Jetzt bleiben Dir zwei Möglichkeiten: Du kannst am Steg sitzen und darauf warten, dass Dir die Fische von selbst ins Netz schwimmen, oder aber Du kannst Köder auswerfen, um sie aktiv anzulocken. Aber wie angeln sich Blogger ihre Leser? Bestenfalls auch noch die richtigen, die sich für ihren Content interessieren und vielleicht sogar in ihrer Community aktiv werden würden? Hier kommen die Social Media Kanäle ins Spiel.

Zu mehr Traffic mit der richtigen Social Media Strategie

Potenzielle Leser muss man dort abholen, wo sie bereits sind: Auf den Social Media.
Wir alle nutzen unsere Social-Media-Kanäle, um uns über aktuelle Themen zu informieren, zu diskutieren, um Infos auszutauschen oder auch um unterhalten zu werden. Social Media Kanäle sind heutzutage die wichtigste Quelle, um gezielt Traffic auf Deinen Blog zu bringen und damit eine größere Reichweite zu erzielen. Durch das Teilen und Promoten von Blogbeiträgen über viele verschiedene Social Media Kanäle, erreichst Du viele interessierte Leser und kannst diese auf Deinen Blog locken.

Die richtigen Social Media Netzwerke für Blogger

Verschiedene Zielgruppen sind auf verschiedenen Netzwerken aktiv. Deshalb lohnt es sich, Blogbeiträge nicht nur auf ein oder zwei Lieblingsnetzwerken zu teilen und zu promoten, sondern die ganze Bandbreite der Netzwerke auszunutzen. Mehr ist in diesem Fall natürlich nur besser, wenn man darauf achtet, die richtigen Netzwerke, die zum eigenen Content passen, auszuwählen. Kein Mensch sucht auf XING nach niedlichen Tierbildern, auf Pinterest hingegen schon. Je nach Thema können die folgenden Netzwerke als Teil einer Social Media Strategie für Blogger interessant sein:

  • Social Media Netzwerke, wie Facebook, Twitter und Google+
  • Bilder-Netzwerke, wie Pinterest, Flickr und Instagram
  • Business-Netzwerke, wie XING und LinkedIn
  • Blog- und Medien Netzwerke wie Tumblr, Medium, Torial und Bloglovin´
  • Social News Netzwerke wie Reddit

Facebook, Twitter und Google+

Social Media Netzwerke, wie Facebook, Twitter und Google+ eignen sich für so ziemlich alle Themen, die Du in die Öffentlichkeit tragen möchtest. Dort können Blogbeiträge mit einem kurzen Teasertext geteilt werden, um mehr Leser zu generieren.

Pinterest, Flickr und Instagram

Bilder-Netzwerke, wie Pinterest, Flickr und Instagram eignen sich vor allem dann, wenn der Blogbeitrag visuell ansprechenden Content enthält. Bilder, Checklisten, Statistiken oder Infografiken eignen sich besonders gut als Blickfang und bekommen mehr Klicks als schnöder Text. Durch unterschiedliche Bilder, lässt sich ein und der selbe Blogbeitrag auch hervorragend mehrfach teilen, ohne dass es zu redundant wird. Bilder mit Backlinks führen außerdem auch über die Google-Bildersuche neue Leser auf Deinen Blog.

XING und LinkedIn

Business-Netzwerke sind ideal zur Verbreitung von Fach-Content. Mit Blogbeiträgen zu Fachthemen, Unternehmensnews, PR-Inhalten oder auch mit Beiträgen zu Jobausschreibungen finden sich bei bei XING und LinkedIn passende Anlaufstellen. So wie Du Leser in den Social Media abholen kann, lassen sich dort auch potenzielle Bewerber finden. Um erfolgreiches Social Media Recruiting zu betreiben, sollte man jedoch ein paar Dinge beachten. Roboterhaftes, unpersönliches Posten von Stellenausschreibungen in den Social Media ist keine ausreichende Social Media Recruiting Strategie. Als Unternehmen nutzen wir die Business-Netzwerke XING und LinkedIn, um unsere Beiträge in Fachgruppen zu teilen, uns an interessanten Diskussionen zu beteiligen und um Backlinks zu unseren Blogs zu setzen.

Tumblr, Medium, Torial und Bloglovin´

Google liebt Blog- und Medien-Netzwerke, wie Tumblr, Torial, Medium oder Bloglovin´. Blogbeiträge, die auf eben diesen geteilt wurden, erreichen oftmals ein Ranking auf den Top-Plätzen bei Google. Daher lohnt es sich, die Beiträge auch dort zu teilen, diese aber zu kürzen und mit einem Link zurück auf den Blog zu versehen. Hast Du einen Leser erst einmal an der Angel, ist dieser eher gewillt einen Link anzuklicken um den Blogbeitrag auf seinem ursprünglichen Veröffentlichungsort weiter zu lesen. So kannst Du die Netzwerke sogar ideal zur Leadgenerierung nutzen.

Reddit

Reddit bezeichnet sich selbst als “die Startseite des Internets”. Alles was viral ist findet sich dort und oft hat die Reddit-Community dazu beigetragen, dass der Content bekannt wurde. Daher lohnt es sich, seinen Content in passenden Subreddits zu verbreiten.

Je mehr Netzwerke Du nutzt, desto mehr potentielle Leser erreichst Du. Vor lauter Quantität sollte man die Qualität der Social Media Posts jedoch nicht außer Acht lassen. Jedes Netzwerk hat seine eigenen Funktionen und bietet verschiedene Möglichkeiten einen Post zu individualisieren. Diese Möglichkeiten sollten Blogger für ihre Social Media Strategie nutzen, damit die Posts möglichst individuell und auf die Zielgruppe des jeweiligen Netzwerks zugeschnitten sind.

Die richtigen Zeiten, um Blogbeiträge auf Social Media zu teilen

Erinnert sich noch jemand an Janoschs “Oh wie schön ist Panama?”
“He, kleiner Bär und kleiner Tiger! Seht ihr nicht die Flaschenpost auf dem Fluss? Auf dem Zettel könnte eine geheime Botschaft über einen Seeräuberschatz stehen…
Zu spät. Ist schon vorbeigeschwommen.”

Schön und gut, aber was hat Janosch mit Social Media zu tun? Das ist einfach. Genau so kann es auch auf Twitter laufen. Wer einmal nicht aufpasst, verpasst vielleicht etwas sehr spannendes. Deshalb ist es gerade bei Netzwerken wie Twitter, in denen Beiträge nicht lange “halten”, schwierig, Leser zu erreichen. Statistisch gesehen hält ein Tweet ungefähr 18 Minuten, danach verschwindet die Twitter-Flaschenpost im Twitter-Nirvana, verdrängt von unzähligen anderen Tweets zu denselben Hashtags. Um sicherzugehen, dass Deine “Flaschenpost” gelesen wird, musst Du also wissen, wann Deine Follower und Deine persönliche Zielgruppe gerade auf den Fluss schauen, sprich, auf Twitter unterwegs sind.

Zudem steigen die Chancen, dass jemand Deine Nachricht liest auch damit, wie oft Du diese Nachricht verbreitest. Dies ist von Netzwerk zu Netzwerk unterschiedlich. Während es bei Twitter üblich und erwünscht ist, Beiträge mehrfach zu posten, ist es auf anderen Netzwerken, eher verpönt. Jemand der sich auf Facebook oder gar XING ständig wiederholt ist nervig, doppelte Bilder auf Instagram sind komisch und auf Tumblr veröffentlicht man Beiträge auch nur einmal. Trotzdem kann man auch auf anderen Netzwerken als Twitter, mehrfach auf seine Blogbeiträge aufmerksam machen. Hier kommen wieder einmal Visuals ins Spiel.

Mit anderen Bildern oder hübschen Infografiken, kann ein Blogbeitrag auch auf den eben genannten Netzwerken mit etwas zeitlichem Abstand erneut gepostet werden, ohne, dass man mit dieser getarnten Wiederholung Follower vergrault. Wann und wie oft  Du auf welchen Netzwerken Deine Beiträge teilen solltest, kannst Du entweder von den allgemeinen Zeiten, zu denen sich die meisten User auf den jeweiligen Netzwerken befinden, abhängig machen, oder aber von einer Analyse des Surfverhaltens Deiner eigenen Zielgruppe.

Social Media Strategie: Beste Zeiten

Um stets die besten Zeiten für Social Media Posts zu beachten, muss man jedoch nicht rund um die Uhr vor dem PC oder Smartphone sitzen, oder sich von diversen Weckern an die Postingzeiten erinnern lassen. Viel einfacher ist es, auf Tools zurückzugreifen, mit denen man Posts vorplanen kann, die dann zu den gewünschten Zeiten automatisch verschickt werden.

Wer sich nun nach all den Informationen zu Social Media Strategien ein wenig verloren fühlt, kann zu folgendem “Social Media Erste-Hilfe-Paket” inklusive visuell ansprechender Checkliste für den Social Media Cross Promotion Plan greifen: Ratgeber Social Media auf dem Weg durch den Social Media Dschungel.

Ratgeber Social Media Cross Promotion
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Zeit sparen durch Social Media Automatisierung

Wer alle bereits genannten Punkte beachten möchte, kann entweder beschließen, dass Schlaf überbewertet wird oder sich Hilfe beim Social Media Marketing suchen. Hilfe meint in diesem Fall natürlich nicht, dass dazu ein eigener Social Media Manager angestellt oder der Hund zum Posten angelernt werden muss. Stattdessen kann man auf praktische Tools zur Social Media Automatisierung zurückgreifen.

Die Meinungen zu Social Media Automatisierung gehen auseinander. Die einen betonen den Vorteil zeitsparender Social Media Pflege, während andere Angst davor haben, zu roboterhaft zu wirken und den persönlichen Kontakt zu ihrer Community zu verlieren. Damit letzteres nicht passiert, solltest Du bei der Social Media Automatisierung darauf achten, möglichst nur Routineaufgaben zu automatisieren. Blogbeiträge können beispielsweise voll automatisch geteilt werden, sobald ein neuer Beitrag veröffentlicht wird. Alternativ können Posts zu Beiträgen vorgeplant und für jedes Netzwerk individuell angepasst werden. Dies in einem übersichtlichen Tool zu erledigen spart Zeit, in der man sonst jedes Social Media Netzwerk einzeln hätte bedienen müssen.

Die Zeit, die dadurch gespart wird, kann man wiederum für den persönlichen Kontakt zur Community nutzen. Doch Vorsicht: achte darauf, dass Dein Social Media Automatisierungs-Tool solch eine Individualisierungsfunktion besitzt.
Folgende Features sollte ein gutes Social Media Automatisierungs Tool bieten:

  • die Möglichkeit, Social Media Beiträge individuell mit Bildern, Hashtags, Kommentaren und Handles anzupassen
  • die Möglichkeit zum Auto-Posting
  • einen Planungskalender
  • eine große Netzwerkauswahl
  • die Möglichkeit, vorgeplante Beiträge nachträglich noch zu editieren
  • die Möglichkeit, OG- Parameter, und damit auch das Aussehen der Social Media Posts, anzupassen

Persönliche Interaktionen und Networking, sollten nicht automatisiert werden. Sich durch Automatisierung von Standardaufgaben die nötige Zeit dafür zu verschaffen ist jedoch absolut bedenkenlos.

Unsere Social Media Marketing Strategie

1. Den Beitrag großflächig teilen

Immer nachdem ein neuer Beitrag auf einem unserer Blogs veröffentlicht wurde, beginnt für uns das sogenannte Seeding, das großflächige Teilen unserer Beiträge auf all unseren Social Media Kanälen. In den nächsten 48 Stunden, teilen wir wir unsern Beitrag auf den Netzwerken Twitter, Facebook, Google+, Instagram, Pinterest, Flickr, LinkedIn, XING und Diigo.

2. Beiträge für die besten Zeiten vorplanen

Um Zeit zu sparen, planen wir die Beiträge in einem Rutsch vor und halten uns dabei an die besten Zeiten für das jeweilige Netzwerk, um möglichst viele unserer Follower zu erreichen. Bei XING und LinkedIn, beispielsweise, liegen die besten Zeiten um Posts zu teilen zwischen 7- 10 Uhr und zwischen 16-18 Uhr. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass unsere Zielgruppe die frühere Zeitspanne bevorzugt. Daher planen wir unsere Beiträge dort im Regelfall für die frühen Morgenstunden vor.

3. Backlinks auf Blog- und Medien-Netzwerken

Um unsere Beiträge zwar zu verbreiten, aber Google erst einmal Zeit zu geben, unseren Blog selbst zu indexieren, teilen wir unsere Blogbeiträge mit ungefähr einer Woche Verzögerung auf den Blog-Netzwerken Tumblr, Medium und Torial. Bei diesen Netzwerken kürzen wir unsere Artikel und versehen diese mit einem Backlink, so dass wir einen wertvollen Rückkanal zu unserem Blog haben.

4. Passenden Content mehrfach teilen

Da Beiträge auf Twitter, wie wir wissen, eine kurze Lebensdauer haben, teilen wir unsere Beiträge in der ersten Woche täglich auf unseren Twitter-Kanälen. Je nach Aktualität des Beitrages, reduzieren wir die Teilfrequenz danach auf einen wöchentlichen oder monatlichen Rhythmus. Evergreencontent, also Content der gut ankommt, gerne gelesen wird und nicht an Aktualität verliert, wird von uns immer wieder geteilt. Einmal vorgeplant, müssen wir uns für eine lange Zeit also keine Sorgen darum machen, dass unserem Twitter-Account die Luft ausgeht.

Social Media Strategie: Social Sharing Plan

5. Externe Beiträge teilen

Zusätzlich ergänzen wir unsere eigenen Beiträge mittels Content Curation durch externe Beiträge. Hierdurch erhält unser Twitter-Kanal noch mehr Vielfalt und wir bieten unseren Lesern attraktiven Fachcontent. Um auch hier den Aufwand zu reduzieren, nutzen wir die Blog2Social WebApp, um externe Links und Bilder mit persönlichen Kommentaren zu versehen und die Veröffentlichung zeitsparend planen zu können. Per Redaktionskalender wählen wir hier insbesondere zeitliche “Lücken” aus, so dass unser Channel mit regelmäßigen Inhalten gefüllt wird.

Social Media Strategie: Posting Frequenz

Sicher ist dies nicht die einzig legitime Social Media Strategie, die man als Unternehmen oder Blogger zwingend übernehmen muss. Es zahlt sich allerdings aus, überhaupt eine Social Media Strategie zu besitzen und diese an die eigenen und an die Bedürfnisse der Leser anzupassen. Durch Automatisierung, lässt sich die Zeit, die dafür verwendet wird erheblich reduzieren.

Fazit

Social Media Netzwerke sind die wichtigste Quelle, um neue Leser auf den Blog zu locken und die aktuellen Leser und Follower auf dem Laufenden zu halten. Für jeden Blogger, der seine Leserschaft und Community vergrößern will, ist eine effektive Social Media Strategie ein Muss. Die aktive Pflege vieler Social Media Kanäle braucht jedoch viel Zeit, die nicht jeder investieren kann oder möchte. Damit vor lauter Social Media noch genug Zeit bleibt, den eigenen Blog zu pflegen und lesenswerten Content zu produzieren, kann man sich durch praktische Social Media Automatisierungs Tools beim Social Media Marketing unterstützen lassen.

Dieser Blogartikel ist im Rahmen der Blogparade Social-Media Strategien für Blogger von Raphael Bolius entstanden.

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Britta Bist
Corporate Communications bei ADENION GmbH

Nach ihrem Staatsexamen in Germanistik und Anglistik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, ist Britta Bist jetzt zuständig für Corporate Communications bei der ADENION GmbH.


Britta Bist on Twitter

4 thoughts on “Brauchen Blogger eine Social Media Strategie?”

    1. Hallo Raphael,

      vielen Dank für die tolle Blogparade und den Link zur Zusammenfassung.
      Ich freue mich sehr, dass dir mein Beitrag gefallen hat. Es hat mir viel Spaß gemacht zu deinem Thema zu schreiben.

      Viele Grüße
      Britta

  1. Hallo Britta,

    toller Beitrag! Insbesondere die richtigen Zeiten für das Teilen von Beiträgen und die Automatisierung werde ich in Zukunft für meine Blog-Artikel näher ins Auge fassen.

    Viele Grüße,
    Timo

    1. Hallo Timo,

      vielen Dank. Es freut mich sehr, dass Dir der Beitrag gefällt.

      In Veras neustem Beitrag zum perfekten Social-Media-Redaktionsplan findest Du, wnen Du möchtest, noch ausführlichere Informationen zu den besten Zeiten um auf Social Media zu teilen.
      Wenn Du Dir Gedanken darüber machst, ob Automatisierung das Richtige für dich sein könnte, kann ich Dir den Beitrag zu den Vor- und Nachteilen der Social Media Automatisierung ans Herz legen.

      Ich wünsche viel Erfolg beim Bloggen 🙂

      Viele Grüße
      Britta

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