Titelbild zum Selbstversuch

Social Media Management in 5 Minuten

Ein Selbstversuch zeigt, wie viel Zeit das individuelle und zeitversetzte Teilen von Blogbeiträgen auf Social Media mit Blog2Social spart

Corporate Blogs gewinnen in der Unternehmenskommunikation immer mehr an Bedeutung. Doch jeder Blogartikel braucht Aufmerksamkeit und Reichweite. Das Teilen der Blogtexte über Social Media ist eine dieser wichtigen Aufgaben, um Reichweite zu generieren. Diese Vermarktung kostet aber mitunter sehr viel Zeit. Das Tool, das mir in meinem Beruf als Online-PRler, Social Media Manager und Corporate Blogger tagtäglich so viel Zeit spart, ist unser eigenes Tool, das WordPress Plugin Blog2Social. Im Rahmen einer von Zielbar veranstalteten Blogparade namens #Toolparade, möchte ich Euch das Plugin gerne einmal vorstellen. Mit Blog2Social lassen sich Blogbeiträge direkt aus dem WordPress Dashboard vorausplanen und zu den gewünschten Zeiten individualisiert und automatisiert in den Social Media posten. Das spart Arbeit, Zeit und ist für mich eine optimale Ergänzung für die tägliche Arbeit mit Blog und Social Media. Da ich nicht einfach nur runterschreiben möchte was es kann, habe ich einfach mal einen Selbstversuch gewagt und das normale, händische Posten mit dem Posten via Blog2Social miteinander verglichen. Die Stoppuhr durfte natürlich nicht fehlen. Was dabei herausgekommen ist, könnt Ihr weiter unten lesen.

Das manuelle Posten

Für meinen Selbstversuch habe ich mit der manuellen Variante begonnen. Aus reiner Neugier wollte ich schauen, wie viel Zeit ich früher eigentlich für die Vermarktung von einem Blogbeitrag gebraucht habe. Die Zeit lief ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung auf dem Blog und Voraussetzung war, dass ich die Beiträge alle zur gleichen Zeit veröffentlichen wollte.
Zunächst habe ich mir Twitter vorgenommen, kurz knackig, sollte schnell gehen. Als geübter Twitterer ging mir der Text tatsächlich recht zügig von der Hand, Hashtags und Handles setzen, alles ganz leicht. Aber dann stand ich da. 49 Zeichen übrig aber noch kein Link und kein Bild eingefügt. Also habe ich einen neuen Tab aufgemacht, die Website des Blogs eingegeben, den Beitrag geöffnet, den Link kopiert und in meinem Tweet eingefügt. Fehlte also „nur“ noch das Beitragsbild. Welche Größe braucht man denn?

Textbox

Also musste ich noch schnell das Bild zurechtschneiden, 440x220px ist im Übrigen das Minimum, anhängen und der Tweet konnte raus. Kleiner Tipp: Wie Sie einen Tweet richtig aufbauen können und welche Varianten zum Erfolg führen, erfahren Sie im Blogbeitrag „1 Millionen Tweets – Was uns eine Studie über Twitter lehrt“.

Die Stoppuhr zeigte nach Twitter 4:01 Minuten an.

Auf zum nächsten Netzwerk!

Screenshot_Twitter

Nun ist Facebook an der Reihe. Hier läuft es etwas anders, der Text darf etwas länger sein und es gibt keine Zeichenbegrenzung. Also habe ich etwas weiter ausgeholt, dem Post eine kleine Einleitung gegeben, das Bild zugeschnitten und rausgeschickt. Und da war er der erste Fehler. Link vergessen! Die Zeit, die ich durch diesen kleinen Faux-pas verplempert habe, schreibe ich der händischen Variante natürlich gut.

Screenshot vom Selbstversuch auf Facebook

Neuer Zwischenstand: Nach Facebook stand die Stoppuhr bei 11:43 Minuten.

Nein, ich werde Ihnen jetzt nicht lang und breit erzählen, wie ich alle 10 Netzwerke inklusive Gruppen und Pages bedient habe, sondern vielmehr auf die Besonderheiten eingehen. Nach Twitter und Facebook habe ich mir die Nummer 3 der weltweiten Netzwerke vorgenommen, also wieder die Ansprachen ändern, diesmal für Businesskontakte. Die Tonalität habe ich dann auch gleich für Xing mit übernommen. Bei Google+ kann man eigentlich den Post von Facebook übernehmen, da sich die Netzwerke sehr ähneln.

Stand nach 5 Social Media Netzwerken: 26:17 Minuten.

Schon jetzt merke ich, dass Link einfügen und Bilder zuschneiden am meisten Zeit verbraucht. Hinzu kommt das hin und her zwischen den einzelnen Tabs. Blogbeitrag, Netzwerk, anderes Netzwerk, Infografik, Photoshop – da kann man schon sehr schnell aus dem Tritt geraten und den Rhythmus verlieren. Pinterest und Twitter waren als nächstes dran. Bei den beiden Bildernetzwerken wird über das Visuelle auf den Beitrag aufmerksam gemacht. Also sollte vorher gut überlegt sein, ob man eventuell zwei Grafiken parat hat oder eine die so gut ist, dass sie auf bei beiden Netzwerken funktioniert. Bei Pinterest kommt noch die Wahl der richtigen Pinnwand hinzu.

Mit Zuschneiden, Text und Pinnwand aussuchen, sagt mir der Timer 31:22 Minuten.

Nur noch zwei. Also mache ich mich an die beiden verbliebenen Netzwerke Tumblr und Diigo. Nachdem ich auch hier meinen Beitrag platziert habe, stoppe ich erneut die Zeit und habe eine finale Zeit von 35:30 Minuten.

 

Auf den ersten Blick dachte ich 35:30 Minuten für 9 Netzwerke plus Gruppen sei nicht schlecht, wenn ich aber 4, 5 oder 6 Beiträge am Tag bewerben möchte, ist man 2 Stunden nur mit dem Posten von Blogbeiträgen beschäftigt. Dann schauen wir mal, welche Zeit die Uhr bei Blog2Social am Ende anzeigt.

Posten mit dem Social Media Tool Blog2Social

Ausgangspunkt auch hier: Der Artikel wurde bereits veröffentlicht und ich konnte vom WordPress Backend aus starten. Diesmal habe ich einen anderen Beitrag genommen, damit ich die zuvor verwendeten Sätze nicht noch im Kopf hatte und daraus ein Vorteil entsteht. Im Backend klicke ich auf den grünen Blog2Social-Button und gelange zu meinen bisher veröffentlichten Beiträgen.

Aus dem WordPress Backend kann ein Beitrag ausgewählt werden

Hier suche ich mir dann den Beitrag heraus, den ich gerne in den Social Media posten würde. Entschieden habe ich mich für „1 Millionen Tweets – Was uns eine Studie über Twitter lehrt“

Mit einem Klick auf „auf Soziale Netzwerke“ gelange ich zu dem Dashboard, von dem ich alle Posts steuern und bearbeiten kann.

Social Media Dashboard

Blog2Social macht mir zunächst einen Textvorschlag, den ich aber bearbeiten kann. Da ich es mir nicht zu einfach machen möchte, werde ich wieder kreativ und richte meine Kommentare auf die jeweiligen Netzwerke aus. Gleiches Spiel wie eben: Auf Twitter kurz, für Facebook länger, prominenten Bildsprache auf den Bildernetzwerken und auf Xing und LinkedIn für die Businesskontakte angepasst. Hashtags und Handles füge ich noch ein ABER diesmal muss ich keinen Link einfügen, den übernimmt Blog2Social direkt von meinem Blog und fügt ihn ein. Außerdem zählt das Tool die Zeichen für mich mit. Neben der Textbox wird angezeigt, wie viele Zeichen ich insgesamt zur Verfügung habe und wie viele ich noch eintippen darf. Das sieht dann so aus:

Individuelle Bearbeitung des Posts

Da alle Textboxen für die jeweiligen Social Media direkt untereinander stehen, sparte ich mir die wilde Klickerei zwischen den einzelnen Tabs. Nachdem ich alle Post verfasst und optimiert hatte, fehlte nur noch das Beitragsbild.

Beitragsbild aussuchen

Das Plugin bietet mir die Möglichkeit aus allen im Beitrag verwendeten Bildern eines für den Post auszuwählen. Auf den Netzwerken wird es dann in der optimalen Größe angezeigt. Fortan kann ich das Post-it mit den Maßen also vom Bildschirm entfernen. Der grüne Button sagt es schon „Jetzt Blogbeitrag auf sozialen Netzwerken veröffentlichen“. Ein Klick und knapp 30 Sekunden später bekam ich diese Meldung.

Ein Report zeigt an, ob das Versenden erfolgreich war oder nicht

Et voilá – überall ein grünes Häkchen, was bei Blog2Social so viel heißt, dass alle Posts veröffentlicht wurden. Mit einem Klick auf „Veröffentlichung ansehen“ gelangt man direkt zum jeweiligen Netzwerk und kann einen Blick drauf werfen. Auch wenn mittlerweile aus Erfahrung weiß, dass ich Blog2Social vertrauen kann, habe ich mir Pinterest und Twitter zu Kontrolle rausgepickt.

Der Social Media Post auf Pinterest
Der Social Media Post mit Blog2Social auf Twitter

Was soll man sagen? Sieht so aus wie es soll und alles ist top! Ein Blick auf die Uhr verrät mir 5 Minuten und 22 Sekunden. Auch ohne Taschenrechner weiß ich, dass das um einiges kürzer war, als im ersten Durchgang. Nun habe ich es schwarz auf weiß. Blog2Social hat mir 30 Minuten gespart!

Nur 5:22 Minuten dauert das Social Media Management mit Blog2Social

Das zeitversetzte Posten von Blogbeiträgen in den Social Media

Blog2Social bietet neben der zeitgleichen Veröffentlichung noch die Möglichkeit zeitversetzt zu senden. Mit dem zeitversetzten Senden bekommen Corporate Blogs noch mehr Freiheiten in der Gestaltung ihres Blog Marketings. Auf den unterschiedlichen Social Networks, gibt es auch unterschiedliche Zeitpunkte, zu denen sich besonders Postings höhere Interaktionsraten erzielen.

Wo postet man wann am besten?
Countdown

Über die Beitragsübersicht lassen sich auch ältere Blogbeiträge für ein Re-Posting planen, die geplanten Beiträge kontrollieren und ggf. ändern.

Aus dem WordPress Backend kann ein Beitrag ausgewählt werden

Fazit

Die Screenshots sprechen eine eindeutige Sprache. 35:30 Minuten gegen 05:22 Minuten. Mit Blog2Social konnte ich meine Blogbeiträge viel schneller und vor allem individualisiert meine Blogbeiträge an bis zu neun Social Networks plus Gruppen und Seiten teilen, perfekte Bildgröße und Linkeinbindung inklusive. Ein kleines Rechenexempel zeigt es deutlich: Mit der klassischen Variante können Sie nur circa 3 Blogbeiträge in der Stunde teilen. Mit Blog2Social können Sie diesen Wert vervierfachen. Besonders in der Unternehmenskommunikation, wo der Zeitplan oft sehr eng ist, hilft Blog2Social zeiteffizient und arbeitssparend zu arbeiten. Als besonders zeitaufwendig erwiesen sich die einfach das hin und her zwischen den einzelnen Tabs, Photoshop und dem Bildordner, um das Posting „perfekt“ zu machen. Ich habe schon vor langer Zeit mit der zeitaufwendigen Variante abgeschlossen und verwende Blog2Social. Nun habe ich mir den Beweis geholt. 16 Minuten und 20 Sekunden machen pro Beitrag machen eine ganze Menge aus.

 

 

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Dennis Möller
Social Media- und Online-PR Referent bei ADENION GmbH
Nach einem Studium in Journalismus & Unternehmenskommunikation an der Business & Information Technology School in Iserlohn und langjähriger freier Mitarbeit bei der Westfälischen Rundschau (Funke Medien Gruppe), ist Dennis Möller jetzt PR-Referent für Online-PR und Social Media bei der ADENION GmbH.

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