7 Gründe für Deinen Erfolg als Influencer

7 Gründe für Deinen Erfolg als Influencer

Ein Gastartikel von Eduard Andrae, trusted blogs GmbH

Natürlich hast Du inzwischen mehr als oft genug gehört, dass sich Influencer Marketing für Unternehmen und Agenturen zur populärsten Methode entwickelt hat, um neue Kunden zu akquirieren und um bestehende Kunden immer wieder neu zu begeistern. Und möglicherweise zählst auch Du schon längst zu den Bloggern, die durch Teilnahme an Kampagnen vom Influencer Marketing profitieren.

Weißt Du aber auch, welche Faktoren es im Einzelnen sind, die dem Geschäft mit den Empfehlungen ein schnelleres Wachstum bescheren, als Suchmaschinen- und Email-Marketing zusammen genommen?

Mach den Check – hier ist eine Übersicht der wichtigsten Punkte:

1. Umgehung von Banner-Blindness und Werbeblockern

Welcher Werbebanner befindet sich in diesem Augenblick noch in Deinem Kurzzeit-Gedächtnis? Und wann hast Du zum letzten mal interessiert auf einen Banner geklickt? Falls Du Dich nicht mehr daran erinnerst, gehörst Du zu der wachsenden Zahl von Internet-Nutzern, die Banner und ähnliche Elemente ganz bewusst oder unbewusst ignorieren. Vielleicht gehörst Du aber auch zu den Menschen, die einen Werbeblocker installiert haben, um störende Banner und nervige PopUp-Werbung aktiv zu unterbinden.

In beiden Fällen ist Influencer Marketing eine innovative Alternative für werbetreibende Firmen, um kommerzielle Informationen effektiv zu übermitteln. Durch Integration in Deinen Blog gelangen die Inhalte weiterhin in das Blickfeld der Zielgruppe, diesmal allerdings ohne dass diese sich dadurch gestört fühlt. Die Kennzeichnung als Werbung ist dabei obligatorisch und keineswegs von Nachteil. Ganz im Gegenteil: die Leser schätzen einen offenen, transparenten Umgang mit dem bezahltem Content.

2. Influencer Empfehlungen sind glaubwürdiger als Eigenwerbung

Das Geschäft mit den Empfehlungen ist nichts Neues. Einige Branchen setzen sogar ausschließlich auf Influencer Marketing (z.B. Strukturvertriebe und Versicherungen), und auch Du hast Dich mit großer Wahrscheinlichkeit schon beeinflussen lassen: Hast Du schon mal die Rezensionen in anderen Blogs studiert, bevor Du ein Dir unbekanntes Produkt gekauft hast? Hast Du einen Arzt nach dessen Ranking auf einem Vergleichsportal ausgewählt? Oder ein Restaurant besucht, das durch hervorragende Kundenbewertungen oder Blogposts besticht?

Fakt ist: Influencer transportieren und präsentieren Werbebotschaften wesentlich authentischer, als dass es ein Unternehmen selbst könnte. Wir vertrauen den subjektiven Meinungen unabhängiger Dritter nun einmal viel mehr, als denen von Produzenten oder Verkäufern.

3. Streuverluste minimieren

Kooperationen mit reichweitenstarken Influencern gibt den Firmen die Möglichkeit, ihre Marken oder Produkte bekannter zu machen und die Reichweite zu vergrößern. Sie können Influencer Marketing aber auch sehr genau auf ihre Zielgruppe ausrichten, um die Streuverluste zu vermeiden, die beim Brand-Building zwangsläufig entstehen.

Hier kommst Du als Blogger bzw. Micro-Influencer ins Spiel: Kampagnen mit Bloggern haben im Vergleich zu den Stars und Celebrities zwar kleinere Reichweiten, sie verursachen allerdings auch wesentlich geringere Kosten. Und weil darüber hinaus die Verbindung zwischen Dir und Deinen Lesern wesentlich enger ist, als bei den bekannten Stars, ergeben Kooperationen mit Micro-Influencern für die Auftraggeber das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis bzw. den besten ROI.

4. Expertenwissen nutzen

Influencer – insbesondere die Blogger – kennen sich in ihrem jeweiligen Thema hervorragend aus. Im Verlauf der Zeit hast Du Dir ein umfangreiches Wissen angeeignet, was Dir das Vertrauen der Leser einbringt und sozusagen einen Expertenstatus beschert.

Leser vertrauen den Aussagen der Influencer, denen sie folgen. Dadurch werden Deine Blogposts, Fotos, Videos oder Podcasts zu wertvollen Multiplikatoren für Werbebotschaften aller Art.

5. Langzeitwirkung

Während Anzeigen und Banner am Ende des Werbebudgets wieder verschwinden, werden Deine Blogposts von Google und Co. indiziert. Dadurch können Leser genau in dem Moment angesprochen werden, in dem gerade gezielt danach gesucht wird. Und dies auch noch Monate und sogar Jahre nach der Veröffentlichung eines Beitrags.

Und: Während andere Werbebotschaften als Push-Nachricht (bei Instagram oder Twitter) zu einem möglicherweise gar nicht passenden Zeitpunkt verschickt werden, sind Deine Sponsored Posts immer genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

6. Kampagnen für jedes Budget

Natürlich sind den Etats für Marketing-Kampagnen nach oben keine Grenzen gesetzt, so dass Agenturen, Unternehmen und Konzerne Influencer Marketing ideal für Maßnahmen zum Brand-Building einsetzen können.

Influencer Marketing funktioniert aber auch schon mit kleinsten Budgets ab ca. 1.000,- Euro. Dazu sind Kooperationen mit Micro-Influencern hervorragend geeignet. Bei vergleichsweise geringen Kosten können Firmen mit jeder Kampagne wertvolle Erfahrungen sammeln, die Zusammenarbeit verbessern, und gleichzeitig die besten Blogs für eine langfristige und regelmäßige Zusammenarbeit ermitteln.

7. Viele Ziele und nachhaltige Erfolge

Mit Influencer Marketing können Firmen ganz unterschiedliche Zielsetzungen erreichen: sie können die Bekanntheit einer Marke steigern, das Vertrauen der Kunden stärken, mehr Fans und Follower in den Sozialen Netzwerken bekommen, Produkte erklären, durch Backlinks SEO betreiben – und natürlich den Umsatz ankurbeln.

Das Ziel muss natürlich zu Beginn definiert werden, damit nach Abschluss der Kampagne der jeweilige Erfolg ermitteln werden kann. Neben der Auswertung nackter Zahlen (KPI) leistet Influencer Marketing aber noch viel mehr: regelmäßig eingesetzt, kann Influencer Marketing die Wahrnehmung eines Unternehmens oder einer Marke dauerhaft und nachhaltig positiv beeinflussen.

Bonus: Feedback von der Zielgruppe

Zu allen genannten Vorteilen bietet Influencer Marketing quasi ganz nebenbei noch einen weiteren, wichtigen Pluspunkt: durch Deine Blogposts sowie die Kommentare Deiner Leser erhalten die Firmen ein extrem wertvolles Feedback zu ihrem Produkt oder ihrer Marke unmittelbar von der Zielgruppe. Influencer Marketing bietet den Auftraggebern also auch immer Möglichkeiten zur Produktentwicklung.

Tipp:

Du solltest grundsätzulich nur mit Firmen oder Agenturen kooperieren, die zu Dir und Deinem Blog passen. Nimm nicht an Kampagnen teil, wenn diese thematisch nicht passen, oder wenn Du „keinen Bock“ darauf hast. Wenn Du an dieser Stelle nicht konsequent und ehrlich bist, läufst Du Gefahr, das Vertrauen Deiner Leser zu verlieren. Und dieses Vertrauen ist Dein größter Schatz. Es muss Dir wesentlich mehr bedeuten, als jede Kooperation!

Weitere Gastbeiträge von Eduard Andrae: Micro-Influencer – Blogger sind die neuen Stars im Marketing

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Eduard Andrae

Eduard Andrae (51) ist Blogger und Social-Media-Experte. 2014 hatte er die Idee zu trusted blogs, Trusted Blogs, einem Marktplatz für Influencer Marketing Kampagnen mit Bloggern. Unternehmen und Agenturen können aus über 4.000 Bloggern geeignete Influencer für Kooperationen auswählen und Kampagnen realisieren.


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2 thoughts on “7 Gründe für Deinen Erfolg als Influencer”

  1. Hallo Eduard, vielen lieben Dank für diesen guten Beitrag. Ich habe in auf XING entdeckt. Wirklich spannend. Ich versuche auch immer nur Marken einzubinden, die ich selbst einsetze und wertschätze. Ich denke aber auch, dass machen die meisten Blogger so. Ich bin im Bereich Food unterwegs und freue mich immer mal wieder mit Unternehmen zusammen zu arbeiten. Die Unternehmen werden auch zunehmend fairer, was die Bezahlung angeht. Oft bin ich noch unsicher, was ich so veranschlagen kann bei den großen Unternehmen. Du schreibst AB 1000 Euro. Für welche Blogreichweite gilt das?

    1. Hallo Janine,

      vielen lieben Dank für das freundliche Feedback zum Artikel! Ich bin Deiner Meinung, dass die meisten Blogger so handeln wie Du, und nur an Kampagnen teilnehmen, wenn sie thematisch passen. Das sieht im Bereich Instagram, wo viele Influencer von den Einnahmen aus Kooperationen Ihren Lebensuntheralt bestreiten wollen, schon anders aus. Da wird in erster Linie auf den Ertrag geschaut, und erst der zweite Blick gilt dann dem eigentlichen Thema…

      Der unter Punkt 6 genannte Betrag bezieht sich auf das Budget, ab dem Firmen oder Agenturen eine Kampagne mit Micro-Influencern realisieren können. Also nicht auf das Honorar, das ein Blogger verlangt. Hier gibt es keine festen Regeln. Vielmehr ist der Betrag von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Beispiele: die Anzahl der Blog-Leser und somit adressierbare Zielgruppe für den Auftraggeber, das Themengebiet des Blogs und die Qualität der einzelnen Beiträge, das Engagement im Netz inkl. Vernetzung in anderen Social Media Kanälen.

      In erster Linie muss eine Kooperation zu Dir passen und Du musst Lust auf die Zusammenarbeit haben. Dann kannst Du im zweiten Schritt überlegen, wie hoch Deine Vergütung dafür ausfallen sollte. Und die kann durchaus sehr unterschiedlich sein und z.B. vom auftraggebenden Unternehmen oder der Marke abhängen.

      Viele Grüße und viel Spaß beim Bloggen,
      Eddy

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