12 Tipps für Deine Social Media Strategie

12 Tipps für Deine Social Media Strategie

Eine Social Media Strategie ist keine separate Kommunikationsstrategie, sondern Teil der unternehmensweiten Content Strategie. Die Social Media bilden den Dialogkanal für die gesamte Unternehmenskommunikation.

Die Social Media Kanäle stellen neue Anforderungen an die Unternehmenskommunikation. Sie bieten aber auch viele neue Möglichkeiten, die Bekanntheit eines Unternehmens auszubauen, das Image zu verbessern und die Aufmerksamkeit für Produkte und Dienstleistungen zu erhöhen. Doch eine erfolgreiche und weitreichende Social Media Strategie beinhaltet mehr als eine Facebook Page oder einen Twitter Account.

Auf die Inhalte kommt es an: Nur Inhalte, die relevant, nützlich oder unterhaltsam sind, werden gelesen und geteilt. Nur, wer die Gespräche seiner Zielgruppen aufmerksam verfolgt, kann die richtigen Inhalte und Informationen bereitstellen.

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Eine Social Media Strategie steht selten allein

Eine Social Media Strategie sollte immer in die gesamte Unternehmenskommunikation eingebettet werden. Im Zentrum der Social Media Kommunikation steht daher die Content Strategie, nicht der Kanal.

Auch bereits vorhandene Inhalte, wie aktuelle Fachartikel, Unternehmensnews sowie Blog- und Newsletter-Beiträge können interessante Informationen für Fans und Follower bieten. Die Veröffentlichung von Inhalten aus der gesamten Unternehmenskommunikation erhöht die Reichweite und unterstützt so die virale Verbreitung von Unternehmensinformationen und PR-Botschaften.

Das unterstützt die Ökonomisierung der produzierten Inhalte und hilft, die Reichweite und Lebensdauer der Inhalte erheblich zu steigern. 

Social Media Kommunikation ist Dialog

Die Social-Media-Kanäle sind ein starker Motor für die Interaktion und das Feedback für die Unternehmenskommunikation. Die Social Media sind wertvolle Feedback-Kanäle für die Social Media Strategie und die gesamte Unternehmenskommunikation. Sie sind wichtige Quellen für Dialog und Reaktionen auf aktuelle Fragen und Diskussionen der Community, die so wiederum als Input für neue Inhalte dienen können. Erfolgreiche Social Media Kommunikation lebt vom Austausch, einer aktiven offenen Dialogkultur und einer schnellen Reaktion auf Fragen und Kommentare. Dazu gehören:

  • Dialogorientierte Beiträge mit aktiven Fragen und Aufforderungen an die Leser, um die Diskussion anzuregen und zu unterstützen.
  • Verarbeitung des Kunden-Feedbacks in neuen Inhalten

Die Social-Media-Kanäle eignen sich vor allem für die Content Seeding Strategie, also um Unternehmensnews und relevante Inhalte in Form von Blogbeiträgen, Bildern und Videos weitreichend zu teilen sowie um Inhalte zu syndizieren. Es ist grundsätzlich sinnvoll, relevante Inhalte parallel über viele verschiedene Netzwerke, Seiten und Gruppen zu teilen, um eine möglichst große Reichweite zu erzielen. Dabei darf jedoch der persönliche Dialog mit der Community nicht verloren gehen. Die Interaktion und das Feedback von Fans und Followern bieten wichtige Informationen für die Anpassung und Optimierung der Kommunikationsstrategien.

12 Tipps für Deine Social Media Strategie

1. Content-Qualität: Höre Deiner Zielgruppe zu

„Content is king“ klingt zwar inzwischen etwas abgedroschen, doch relevante Inhalte sind und bleiben die Währung im Social Web. Die Social Media sind kein Werbekanal.

Nur das, was relevant, hilfreich oder unterhaltend ist, wird gelesen, gelikt und geteilt.

Content-Qualität relevante-Inhalte finden
Content-Qualität: relevante Inhalte finden

Sammle Themen, mit denen sich Deine Zielgruppen beschäftigen

  • Welche Herausforderungen haben sie?
  • Welche Fragen stellen sie?
  • Worüber diskutieren sie?

Überlege, welche Themen Du am besten aufgreifen kannst, um wichtige Fragestellungen Deiner Zielgruppen zu beantworten, mit zu diskutieren und Lösungswege aufzuzeigen. Sammle auch das Feedback aus dem Vertrieb und dem Kundensupport. 

Etabliere Dich als wertvolle Wissensquelle

  • Teilen Inhalte, die Deine Zielgruppen wirklich interessieren.
  • Veröffentliche Tipps, die das Leben Deiner Kunden einfacher machen.
  • Stelle Werbung für Deine Produkte und Dienstleistungen immer in den Kontext nützlicher und relevanter Inhalte.

So entwickelst Du Inhalte mit Mehrwert

  • Fokussiere ein bestimmtes Nischenthema für Deine Zielgruppe.
  • Suche nach Themen, die viel Feedback und Interaktion in den Social Media erhalten.
  • Verfolge Beiträge und Diskussionen zu Deinen Themen und überlegen, welche Punkte Du ergänzen kannst.
  • Suche nach häufigen Fragen und Herausforderungen. Prüfe, welche Fragen noch offen sind oder nur unzureichend geklärt wurden.
  • Erstelle Tipps und Anleitungen, die für Deine Zielgruppe, die einen wirklichen Mehrwert gegenüber anderen Quellen, bieten.
  • Stelle sicher, dass Deine Beiträge wirklich relevant und auf dem aktuellen Stand sind.

Tool Tipps für die Entwicklung relevanter Inhalte

  • Der Google Keyword Planer kann hilfreich sein, um Ideen für Suchanfragen auf Basis von Keywords zu erhalten.
  • Influma und Buzzsumo sind Content Marketing Suchmaschinen, die auf Basis von Keywords Beiträge anzeigen, die viele Interaktionen in den Social Media generieren. So lassen sich Ideen für eigene Beiträge finden.
  • Auch das WordPress-Plugin Easy Blog Ideas zeigt Dir Inhalte, die eine hohe Performance in den Social Media oder bei Deinen Wettbewerbern erzielen und direkt als Entwurf im Blog abzuspeichern.
  • Nutze auch RSS-Reader wie Feedly oder Digg, um interessante Inhalte aus verschiedenen Quellen zu finden und zu speichern.
  • Der Portent’s Idea Generator ist ein nicht allzu ernstzunehmendes Tool, um aus Keywords Headline-Ideen für Inhalte im Buzzfeed-Stil zu generieren. Auch wenn man Buzzfeed nicht mag, die Headlines generieren definitiv Aufmerksamkeit und die Ideen helfen vielleicht einfach, eine Schreibblockade zu überwinden.

2. Nutze die Vielfalt der Social Media für Deine Social-Media-Strategie

Social Media erschöpft sich nicht in Facebook und Twitter. Die Welt der Social Media ist vielseitig und nicht alle Kanäle sind gleich. Die verschiedenen Netzwerke werden von unterschiedlichen Zielgruppen zu unterschiedlichen Zwecken und auch zu verschiedenen Zeiten genutzt. In den verschiedenen Communities tummeln sich Zielgruppen mit ganz bestimmten Interessen. Prüfe neben Facebook und Twitter auch andere Social-Media-Kanäle, denn die Social Media-Welt ist sehr weit gefächert und spezialisiert. Und nicht immer nur ist nur die Reichweite entscheidend, sondern vielmehr die Interaktionsquote Deiner speziellen Zielgruppe.

Die Social-Media-Nutzerzahlen 2021

Social-Media-Nutzerzahlen weltweit und in Deutschland

Wähle die sozialen Netzwerke aus, in denen Deine Zielgruppen aktiv sind:

  • Standard-Kanäle für jedes Unternehmen: Twitter, Facebook (Profile, Seiten und/oder Produktseiten)
  • Für die B2B Kommunikation und das Recruiting: XING, LinkedIn (Profile, Business-Seiten und/oder Produktseiten)
  • Google My Business: Google-Beiträge
  • Visuelle Kanäle: Pinterest, Instagram, Flickr, YouTube
  • Blogging-Netzwerke zur Content-Syndizierung: Medium, Tumblr, Bloglovin‘, LinkedIn Pulse (B2B)
  • Special-Interest-Communities: Reddit, Facebook, XING, LinkedIn
  • Journalisten: Torial
  • Content Netzwerke: Slideshare, Scribd, Issuu
  • Junge Zielgruppen: WhatsApp, Snapchat
Social Media Netzwerke
Social Media Netzwerk

Mehr Informationen zu den Social Media Netzwerken

3. Nutze die Kraft der Bilder für Deine Social-Media-Strategie

Wer kennt ihn nicht, den Spruch „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“? Doch mit den Social Media hat die Message eine ganz besondere Bedeutung erhalten. Beiträge mit visuellen Inhalten werden viel häufiger geliket, geteilt oder kommentiert, als reine Textbeiträge. Informationen mit Bildern bleiben 65 % länger in Erinnerung als Textbotschaften.

Bilder sind nicht nur visuelle Verstärker der Sprache, sondern sie kommunizieren in einer eigenen Sprache. Sie erzielen mehr Aufmerksamkeit, bleiben länger im Gedächtnis, können Empfindungen hervorrufen und lösen Assoziationen aus.

Visuals dienen der besseren Sichtbarkeit in den Suchmaschinen

Bilder und Videos machen Blogbeiträge sichtbarer. Es gibt viele Websites und Suchmaschinen nur für die Bild- und Videosuche, wie z.B. Pinterest, Flickr und Instagram. Nicht zu vergessen die Google Bild- und Videosuche, die direkt im regulären Suchindex angezeigt wird. Bilder und Videos können daher zusätzlichen Traffic aus diesen Quellen für einen Blog generieren.

Google Bildersuche: So werden Inhalte über Bilder bei Google gefunden
Google Bildersuche: So werden Inhalte über Bilder bei Google gefunden

Visuelle Anker für die Textfluten im Netz

55% aller User verlassen eine aufgerufene Website bereits in den ersten 15 Sekunden wieder. Bilder werfen einen visuellen Anker, die das Auge des Lesers fesselt und ihn zum Weiterlesen motivieren kann, wenn man ihn mit einer interessanten Story lockt. Mit Grafiken, Bildern und Videos lässt sich die Aufmerksamkeit der Leser viel schneller ergattern, als mit rein textlichen Beiträgen.

Komplexe Sachverhalte und Informationen, Statistiken oder Prozesse lassen sich mit Bildern einfacher und verständlicher kommunizieren. Durch eine bildliche Darstellung können Leser komplexe Sachverhalte und Zusammenhänge viel schneller aufnehmen.

Tipps für den Einsatz von Bildern

  • Illustriere Deine Beiträge und wähle Bilder mit einer klar verständlichen Bildsprache.
  • Nutze verschiedene Bildmedien und Formate (Grafiken, Fotos, Infografiken, Memes, Motion Gifs und Videos).
  • Beachte die Bildrechte im Social Web.
  • Optimieren Deine Bilder und Videos für SEO und Social Search mit Bildbeschreibungen, Keywords, Alt Tags und Hashtags.
  • Füge Social Media Share Buttons auf Deinen Beitragsbildern ein, um es Deinen Website-Besuchern leicht zu machen, Deine Bilder zu teilen.
  • Teile alle Deine Bilder und Videos auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen, um mehr visuelle Anker für Deine Beiträge zu generieren und vergiss nicht, immer auch einen Link zu ergänzen. Veröffentliche alle Deine Bilder mit einem Link, vor allem auch in den Bilder-Netzwerken Instagram, Pinterest und Flickr.
  • Teile Blogbeiträge immer mit einem Bild oder auch als Bild-Post. Beiträge als Bild-Post können die Reichweite und Interaktion mit Beiträgen enorm beeinflussen. Außerdem werden Bildbeiträge auf Twitter und Facebook automatisch in die Bilder-Galerien übernommen. So stehen sie dauerhaft in den Social Media-Profilen zu Verfügung.
Post-Format: Image Post vs Link Post
Post-Format: Image Post vs Link Post

Weiterlesen: Die Macht der Bilder – Tipps und Tools für das visuelle Content Marketing

4. Verwende #Hashtags für die Social-Media-Kommunikation

Hashtags sind wichtige Parameter, um Social Media Beiträge besser auffindbar zu machen, in aktuellen Diskussionen (Trending Hashtags) zu verknüpfen oder um Keywords zu setzen. Doch nicht in allen Netzwerken funktionieren Hashtags gleichermaßen. Bei Twitter und Instagram sind sie obligatorisch, auch bei Google funktionieren sie gut, bei LinkedIn weniger, bei XING gar nicht und bei Facebook können sie sich sogar negativ auf die Performance auswirken.

Wie gut Hashtags funktionieren, kann aber auch von der Anzahl der verwendeten Hashtags abhängen. Studien zeigen, dass Tweets mit mehr als zwei Hashtags weniger Interaktion erzielen. Die Ergebnisse sind ähnlich für Facebook-Hashtags. Auf Instagram dagegen gilt, je mehr Hashtags desto mehr Interaktion. Diese Strategie funktioniert zumindest für bis zu 10 Hashtags. Instagram-Posts mit mehr als 10 Hashtags laufen Gefahr, einen Teil dieses Engagements zu verlieren.

Ein wohlüberlegter Einsatz von strategisch ausgewählten Hashtags kann einen erheblichen Einfluss auf die Sichtbarkeit und Reichweite Deiner Social Media-Beiträge haben.

So entwickelst Du die richtige Hashtag-Strategie für Deine Social Media Posts

  • Verwende Hashtags nur für Beiträge, die für das Thema relevant sind. Die Verwendung falscher Hashtags oder Trending Hastags, nur um Aufmerksamkeit zu erzielen, kommt bei den Twitter-Nutzern nicht gut an und erzeugt eher negative Resonanz.
  • Für Hashtags werden Mehrwortbegriffe wie #SocialMedia oder auch ganze Phrasen #photooftheday zusammengezogen. Versuche jedoch nicht zu viele Wörter aneinanderzureihen und achte darauf, dass man den Sinn des Hashtags noch versteht.
  • Verwende nur Keywords und Phrasen für typische Suchbegriffe zu Deinen Themen.
  • Kein Hashtag SPAM: #Wenn Du #für #jedes #Wort #in #Deinem #Post #einen #Hashtag #setzt, werden Deine Beiträge unleserlich.
  • Verwende Hashtags, um an Gesprächen teilzunehmen, wie zum Beispiel:
  • Themen von allgemeinem Interesse (#Blogger_DE, #Food, #Marketing)
  • Beliebte Hashtags oder Trend-Hashtags (aber nur, wenn Dein Beitrag für das Thema relevant ist) (#MontagMotivation, #Migrationspakt)
  • Aktuelle Veranstaltungen (#WM2018, #Superbowl)
  • Feiertage oder Feste (#Weihnachten, #BlackFriday, #RedNoseDay)
  • Beliebte Kulturthemen und Happenings (#GameofThrones, #IceBucketChallenge)

Bei der Teilnahme an Trending Hashtags und Diskussionen solltest Du jedoch immer überlegen, ob Dein Beitrag wirklich relevant für dieses Thema oder diese Diskussion ist. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn man bekannte Marken und namhafte Unternehmen mit Trending Hashtags verbindet. Vor allem in Verbindung mit werblichen Aussagen wird daraus schnell ein Shitstorm.

Image Hashtag oder Hashflags

Hashflags sind bunte Symbole – ähnlich wie Emojis – die nach einem bestimmten #Hashtag erscheinen. Sie wurden von Twitter für bestimmte Anlässe oder Veranstaltungen wie ⚽️ #Euro2016 eingeführt oder sogar für bestimmte Marken wie #Periscope entwickelt.

Tipp 4: So finden Sie die richtigen #Hashtags für Ihre Social Media Posts - 12 #Tipps für Ihre Social Media Strategie #SocialMediaStrategie Klick um zu Tweeten

Tool Tips für die Suche nach Hashtags

  • Hashtagify hilft für die Suche nach populären Hashtags auf Twitter.
  • Top-Hashtags zeigt die aktuell wichtigsten Hashtags für Instagram.
  • Tagdef hilft, die Bedeutung einzelner Trending Hashtags zu recherchieren.
  • Trendsmap zeigt die regionale Verteilung der wichtigsten Trending Hashtags auf einer Weltkarte an.
  • Hashflags zeigt eine Liste mit den derzeit existierenden Hashflag Symbolen.

5. Integriere Social-Media-Buttons in Deine Social-Media- und Unternehmenskommunikation

Nutze Social-Media-Schaltflächen zum Folgen, Liken, Teilen und Kommentieren in allen Kommunikationsmedien, um Deine Social-Media-Kanäle mit der gesamten Unternehmenskommunikation zu verknüpfen.

So integrierst Du Social Media Buttons in Deine Unternehmenskommunikation

  • Zeige Social Media-Buttons für Deine sozialen Kanäle im Header Deiner Website, Deines Blogs, in der Fußzeile und auf Deiner Kontaktseite an.
  • Füge am Anfang und/oder am Ende eines jeden Beitrags Social Media-Buttons oder dynamische Share-Bars hinzu.
  • Verwende separate Social Media Buttons auf Deinen Bildern.
  • Integriere Social Media Buttons in Deine Newsletter und E-Mail-Kommunikation.
  • Vergiss auch nicht, in Deinen Dokumenten, Präsentationen und Videos auf Deine Social Media Kanäle hinzuweisen.

Nützliche Tools für Social Media Buttons

  • Das Simple Social Icons Plugin zeigt einfache Social Media Icons an, um Dir in den sozialen Netzwerken zu folgen.
  • Mit dem Better Click to Tweet Plugin kannst Du fertige Twitter-Boxen zu Deinen Beiträgen oder Seiten hinzufügen.
  • Mit dem GetSocial Social Share Button oder dem Social Warfare Plugin kannst Du Social Media Buttons zu Deinen Beiträgen hinzufügen. Es gibt mehrere Design-Optionen, um aus mehreren Netzwerken, Designs und Analyse-Optionen zu wählen.
  • Das Pinterest Hover Pin It Button Plugin ist speziell dafür, um Deine Bilder direkt „pin-bar“ zu machen.
  • Das WWM Social Share On Image Hover oder das Cool Image Plugin fügt gleich 6 Social Media Icons zu Deinen Bildern hinzu: Facebook, Twitter, LinkedIn, Pinterest und Tumblr. Es zeigt die Social Media Icons automatisch an, wenn man mit der Maus über die Bilder auf Deiner Seite fährt und kann sie so auf ausgewählten oder allen Netzwerken teilen.
Tipp 5: Machen Sie es Ihren Website-Besuchern leicht, Ihre Beiträge und Bilder zu teilen: 12 #Tipps für Ihre Social Media Strategie #SocialMediaStrategie Klick um zu Tweeten

6. Cross-Social-Media-Promotion: Teile Deine Social-Media-Beiträge über viele verschiedene Kanäle

Das Cross-Social-Media-Marketing über viele verschiedene Netzwerke ist ein wichtiger Teil Deiner Social-Media-Strategie und sorgt für mehr Sichtbarkeit der Inhalte:

Tipps für Deine Social Media Cross-Promotion Strategie

  • Teilen Sie Ihren Beitrag auf Twitter, Facebook, Google+ und auch auf XING und LinkedIn, wenn Ihre Inhalte businessrelevant für die B2B-Kommunikation sind.
  • Wenn Sie Produkt- oder Business Seiten auf Facebook, XING, LinkedIn und Google+ haben, dann teilen Sie die Beiträge auch darüber. Aber nutzen Sie unterschiedliche Kommentare und teilen Sie zu unterschiedlichen Zeiten und Tagen.
  • Teilen Sie Ihre Beiträge auch in relevanten Gruppen und Communities auf Facebook, XING, LinkedIn und Google+. Aber teilen Sie Ihre Beiträge auch hier an verschiedenen Tagen und zu unterschiedlichen Zeiten und verwenden Sie für jede Community eine maßgeschneiderte Ansprache.
  • Planen Sie Ihren Beitrag mehrmals auf Twitter (aber beachten Sie hierbei die neuen Twitter-Regeln) und auf Ihrer LinkedIn-Timeline ein, aber auf Facebook und Google+ nur alle 2-3 Monate wiederholt.
  • Teilen Sie Ihren Beitrag auf Pinterest, Instagram und Flickr mit Ihrem Fokus-Bild mit Ihrer Einführung, Hashtags und einem Link zu Ihrem Beitrag.
  • Wenn Sie mehrere Bilder in Ihrem Blog-Beitrag haben, teilen Sie alle Bilder nacheinander. Teilen Sie die Bilder an verschiedenen Tagen und zu unterschiedlichen Zeiten und nutzen sie jeweils einen anderen Themenaspekt, der zu diesem Bild passt.
  • Sie können Ihren Beitrag auch mit ausgewählten Bildern als Bildpostformat auf Twitter, Facebook, LinkedIn und Google+ teilen. So können Sie Ihre Beiträge mit verschiedenen visuellen Ankern mehrfach teilen.
  • Verlinken Sie Ihre Inhalte auf Social-Bookmark-Seiten wie Diigo, Digg oder StumbleUpon oder in Special-Interest-Communities wie Reddit.
  • Syndizieren Sie Ihre Inhalte auf weiteren redaktionellen Netzwerken wie Medium, Tumblr, Bloglovin oder LinkedIn Pulse oder auf Torial, wenn sie für Journalisten relevant sind.
  • Tipp: Veröffentlichen Sie syndizierte Beiträge immer mit einer Verzögerung von 5-7 Tagen zu Ihrem ursprünglichen Beitrag. So können die Suchmaschinen Google & Co. Ihren ursprünglichen Beitrag als Originalbeitrag zuerst indizieren.
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7. Content-Recycling: Verwerte Deine Inhalte in verschiedenen Medien und Formaten

Jede Zielgruppe hat unterschiedliche Informationsgewohnheiten. Die verschiedenen Social Media erreichen unterschiedliche Zielgruppen mit unterschiedlichen Medienaffinitäten. Bilder, Videos und Textbeiträge sind besonders beliebte Formate für die Social-Media-Kommunikation. Daher eignen sich Fachartikel, Blogbeiträge oder Whitepapers, genauso wie Grafiken, Präsentationen oder

Videobeiträge. Verwerte Deine Inhalte mehrfach für verschiedene Formate, um Deine Zielgruppen besser zu erreichen. Maximiere die Nutzung Deiner Inhalte, indem Du ein Medien-Portfolio aus jedem Inhalt erstellst.

Medienproduktion Mehrfachverwertung
Mehrfachverwertung in der Medienproduktion

Tipps für Dein Content Medien Portfolio

  • Verwandle Deine wichtigsten Fakten und Bilder in eine Präsentation.
  • Mach aus Deiner Präsentation ein Video.
  • Vertone Deinen Beitrag als Podcast.
  • Verwandle Deine lange Beiträge in ein White-Paper oder E-Book als Inbound-Content für die Leadgenerierung.
  • Erstelle aus den Beiträgen auch Online-Pressemitteilungen für Presse- und Themenportale, auf denen Du die Inhalte selbst publizieren kannst.
  • Bringe die wichtigsten Aspekte aus Deinem Beitrag in eine Checkliste oder Infografik.
  • Teile jedes einzelne Medienformat auf den Social-Media-Kanälen.

Mehr Tipps zum Content Recycling:

8. Content Curation: Teile auch Beiträge anderer

Nutze Deine Social-Media-Kanäle nicht nur für die „Eigenwerbung“, sondern werde zur nützlichen Ressource. Teile Beiträge anderer Autoren, die für Deine Community interessant sein könnten und informiere den Autor, indem Du @Handles setzt. So knüpfst Du wichtige Kontakte, zeigst Deine Wertschätzung und erhöhst die Chance, dass auch Deine Beiträge geteilt werden.

Qualitativ hochwertige Beiträge, die zu Deiner Zielgruppe passen und außerdem noch informieren, Problemlösungen bieten, Fragen beantworten oder unterhalten, schaffen die Voraussetzungen für ein gut funktionierendes Social-Media-Marketing. Doch diese Inhalte müssen nicht zwangsläufig immer nur Deine eigenen sein.

Social Media Content Mix

Der Begriff Content Curation beschreibt das Entdecken, Selektieren und Sammeln mit anschließendem Veröffentlichen (Kuratieren) oder Weiterempfehlen relevanter, fremder Inhalte.

Content Curation ist mittlerweile eine der wichtigsten Strategien im Social-Media-Marketing geworden und Content Curation bietet viele Vorteile.

Content Curation Vorteile

  • Bringt mehr frischen Inhalten auf den Social Media Kanälen.
  • Macht Deine Kanäle zur interessanten Ressourcenquelle.
  • Steigert Deine Reputation als Experte und Branchenkenner.
  • Bringt mehr Vielfalt in den eigenen Social Media Feed.
  • Unterstützt das Influencer Marketing und den Aufbau von neuen Influencer Kontakten.
  • Bietet ein Textumfeld für Themen und Inhalte, um zu prüfen, mit welchen Inhalten und Medien Deine Follower am besten interagieren.
  • Unterstützt den Aufbau Deiner Social Media Kanäle und den Ausbau der Follower-Community durch mehr Inhalte und Interaktion.
  • Ist eine Ressource für mehr Branchenwissen und mehr Perspektiven aus verschiedenen Kanälen auch für Dein Unternehmen und Dein Team.

Weiterlesen: Content Curation für Blogs und Social Media

9. Call-to-Action: Interagiere mit Deiner Social-Media-Community

Die Social-Media-Beiträge und Social Media-Schaltflächen allein sind häufig nicht genug, um Leser zum Handeln zu bewegen. Nutze daher starke Call-to-Actions, um Deine Leser am Ende eines Beitrags aktiv dazu aufzurufen, Deine Inhalte zu teilen, zu liken oder zu kommentieren.

Schließe Deine Artikel und Blogbeiträge mit einem oder zwei kleinen Sätzen ab, um Fragen zu stellen oder darum zu bitten, den Beitrag zu kommentieren und / oder mit anderen zu teilen, wenn er gefallen hat.

Führe Deine Follower mit gezielten Links auch immer wieder über gezielte Landingpages auf Deinen Blog oder Deine Website, um mit ihnen zu diskutieren, Feedback einzuholen und Leads zu generieren.

  • Lade Deine Follower ein, Deine sozialen Kanäle zu abonnieren oder zu teilen, Deinen Blog oder Newsletter zu abonnieren.
  • Stelle kostenlose Downloads zur Verfügung, damit Deine Follower etwas von Deinen Beiträgen mitnehmen können. Für ein kostenloses Whitepaper, eine Checkliste oder ein eBook mit zusätzlichen Tipps geben die meisten Menschen auch ihre E-Mail-Adresse her.

10. Influencer-Relations: Pflege Beziehungen zu „Key-Influencern“

Konzentriere Dich nicht nur auf Deine Community, sondern folge und reagiere aktiv auf Beiträge Deiner wichtigsten „Key-Influencer“. Interagiere mit den Beiträgen Deiner wichtigsten Influencer und bringe Dich in wichtige Diskussionen mit ein. So kannst Du auch in der Community der Influencer profilieren.

Tipps für das Influencer Marketing

  • Zitierte Quellen: Beginne damit, die Blogger und Influencer, die Du in Deinen eigenen Beiträgen zitierst, zu kontaktieren und sie über das Zitat zu informieren. Jeder Mensch freut sich über ein Zitat, eine Erwähnung oder einen Link. Bei Postings in den Social Media kannst Du das auch, in dem Du Quellen mit @Handle markierst. Das erhöht die Chance, dass auch diese Influencer Deinen Beitrag zitieren und teilen. So kannst Du von der Reichweite der Communities von einflussreichen Bloggern und Social Media Influencern profitieren.
  • Keyword/Hashtag-Research: Suche in den Suchmaschinen und Social Media mit Hilfe Deiner Keywords nach ähnlichen Beiträgen und prüfe, ob Du mit Deinen Inhalten und Beiträgen eine komplementäre Ergänzung und einen Mehrwert dazu beitragen kannst. In diesem Fall kannst Du die Beiträge kommentieren und auch durchaus auf eigene Beiträge und Medien verweisen. Durch die Markierung mit Hashtags zu aktuellen Themendiskussionen können Deine Beiträge und Medien zusätzlich Reichweite erzielen.
  • Hashtag-Research: Suche in den Social Media-Netzwerken mit Hashtags nach Deinen Themen und prüfe, ob Du Dich mit einem Beitrag oder Kommentar aktuellen Diskussionen anschließen kannst.
  • Communities: Prüfe auch aktuelle Diskussionen in den Social Media Communities und prüfe, ob Du aktiv mitdiskutieren kannst, um auf Deine Beiträge und Medien zu verweisen. Aber achte immer darauf, dass Deine Beiträge auch wirklich relevant und nützlich für die aktuelle Diskussion ist und keine offensichtliche Werbeangebote beinhalten.

Nützliche Tools für das Influencer Marketing

  • Buzzsumo und Influma sind spezielle Suchmaschinen für die Suche nach Beiträgen, die eine hohe Relevanz in den Social Media erzielen.
  • Auf Influencer Netzwerken wie Kred findest Du Influencer, die eine hohe Reputation zu Deinen Themen haben.
  • Trusted Blogs ist ein Marktplatz für Micro-Influencer und Influencer Marketing Kampagnen mit Bloggern. Unternehmen und Agenturen können aus über 7.500 Blogs geeignete Influencer für Kooperationen auswählen und Kampagnen realisieren.
  • Influencer Marketing mit XING: Leitfaden und Verzeichnis der wichtigsten Business-Markenbotschafter auf XING.

11. Halte Deine Social-Media-Accounts regelmäßig aktuell

Um die Kommunikation mit Fans und Followern in den Social Media aufrechtzuerhalten, solltest Du regelmäßig aktuelle Inhalte veröffentlichen. Die regelmäßige Veröffentlichung von relevanten und nützlichen Inhalten erhöht die Attraktivität Deines Profils und lockt mehr Fans und Follower auf Deine Seiten. Die regelmäßige Pflege der Social-Media-Profile lässt sich durch Tools vereinfachen.

Weiterlesen:

12. Nutze Smarte Social-Media-Automatisierung

Das manuelle Teilen und Planen der Beiträge auf den verschiedenen Kanälen ist zeitaufwändig und ressourcenintensiv. Social-Media-Automatisierungstools und -Plugins helfen, Routineaufgaben beim Cross-Promoting automatisiert zu unterstützen, umso mehr Zeit für den persönlichen Dialog und das Influencer Marketing zu schaffen.

Die Social-Media-Tools sollten allerdings ermöglichen, die Social-Media-Posts zu unterschiedlichen Zeiten auf den Netzwerken zu planen und individuell für jedes Netzwerk und jede Community anzupassen, um den persönlichen Kontakt zur Community zu unterstützen.

Anpassung der Social Media Posts
Individuelle Anpassung der Social Media Posts für verschiedene Kanäle

Tipps und Tools zur Social Media Automatisierung

About the author

Melanie Tamblé

Expertin für Content Marketing, Online PR und Social Media. Autorin und Bloggerin. Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin der ADENION GmbH. Die Online-Dienste der ADENION GmbH unterstützen Unternehmen und Agenturen bei der täglichen Kommunikationsarbeit in den digitalen Medien. PR-Gateway und Blog2Social ermöglichen eine einfache und schnelle Verteilung von Pressemitteilungen, Social Media News, Blogartikeln, Bildern und Dokumenten an Presseportale, Blogs, Newsdienste und Social Media.

2 thoughts on “12 Tipps für Deine Social Media Strategie”

    1. Sehr gerne! Vielen Dank für den Kommentar und das große Lob. Das wissen wir sehr zu schätzen!
      Lass uns gerne auch unter anderen Beiträgen Dein Feedback da, wir freuen uns, von Dir zu lesen. Viel Erfolg weiterhin!

      Viele Grüße
      Christine

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